TIP
Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden 2019: Ganzheitliche Ansätze der Prävention
8. - 12. Juli 2019

Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden   

Integrierte Ansätze der Prävention     

Call to Action: Laden Sie hier den Bericht 2017/2018 herunter

In einer Zeit zunehmend komplexerer sozialer Realität kollidiert die zunehmende Globalisierung mit den unbefriedigten Bedürfnissen einzelner Menschen, die das Gefühl haben, von der Gesellschaft aufgegeben worden zu sein. Daraus entstehen Probleme, wie beispielsweise die Zunahme eines gewaltsamen Extremismus und dessen stete Veränderung. Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden greift auf die Perspektive der Friedensförderung zurück, um Ursachen eines gewaltsamen Extremismus zu verstehen und anzugehen. Ein Ansatzpunkt hierbei ist dessen Betrachtung als Ausdruck tief verwurzelter „unsichtbarer“ Spannungen, wie z.B. strukturelle Ausgrenzung, soziale Fragmentierung, mangelnde Möglichkeiten und ineffektive Institutionen, die sich nach jahrelangen vergeblichen Lösungsversuchen in gewaltsame Konflikte verwandeln.

Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden ist ein dreijähriges Projekt (2017-2019) im Rahmen des Caux Forums, das über sicherheitszentrierte Ansätze gegen gewaltsamen Extremismus hinausgeht. Durch die Berücksichtigung der Perspektive der Friedensförderung zur Umwandlung von Konflikten schafft Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden Raum für die Diskussion menschzentrierter Ansätze im Umgang mit diesem Phänomen. Die Konferenz bietet Gemeinschaften, Institutionen und Staaten innovative Methoden, um effizient, nachhaltig und tranformativ auf gewaltsamen Extremismus zu reagieren.

Kommen Sie zu Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden - ein Knotenpunkt, der die Erfahrung und Expertise der internationalen Gemeinschaft mit dem Wissen lokaler Gruppen und nationaler Akteurinnen und Akteure verbindet.

                                        

 

Unsere Event 2019

Die Bedeutung der Prävention eines gewaltsamen Extremismus ist klar: Sie rettet Leben. Leben, die nicht nur als Folge direkter Gewalt verloren gehen, sondern auch durch unzureichenden Zugang zu Bildung, strukturelle, rassenbedingte, ethnische und religiöse Diskriminierung, eine ausgrenzende Gesetzgebung und ineffiziente, korrupte Institutionen.

Die Ursachenbekämpfung eines gewaltsamen Extremismus setzt das Eingeständnis notwendiger struktureller Veränderungen voraus, um verschiedene Formen systematischer Ausgrenzung, sozialer Fragmentierung und fehlender Perspektiven zu überwinden, die zu extremer Gewalt in unserer Gesellschaft führen. 

Zusätzlich setzt sich Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden (8. - 12. Juli 2019) kritisch mit den drei Prinzipien der Prävention auseinander: Inklusion, Nachhaltigkeit und Kontextualisierung. Im Mittelpunkt steht hierbei auch die Rolle von Resilienz, um Gesellschaften vor Krisen, wie beispielsweise einem gewaltsamem Extremismus, zu bewahren.

Diskutieren Sie mit uns diesen ganzheitlichen und menschorientierten Ansatz, der zur Bekämpfung eines gewaltsamen Extremismus nicht nur globale sondern auch wichtige lokale Perspektiven berücksichtigt. Erlernen Sie zudem Methoden und Praktiken der Friedensförderung, um Ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit den Ursachen extremer Gewalt zu stärken.

 

An wen richtet sich Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden?

Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden bietet einen Ort, an dem lokale, nationale und internationale Akteurinnen und Akteure aufeinandertreffen und gewaltsamen Extremismus im Kontext der Friedensförderung diskutieren. Wir glauben an einen gemeinschaftsbasierten Ansatz, der auf den Prinzipen von Pluralismus, Gewaltfreiheit und einer Vielfalt von Akteurinnen und Akteuren beruht. Daher ermutigen wir Friedenschaffende aller Sektoren, Erzieherinnen und Erzieher, lokale und nationale Behörden, Führungspersönlichkeiten, Mitglieder der Zivilgesellschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter zu einer Teilnahme an Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden.

 

Themen

Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden untersucht und diskutiert kritisch drei Prinzipien der Tiefenprävention: 

  • Integration
  • Nachhaltigkeit
  • Kontext
 

 

Aussagen ehemaliger Teilnehmender

Dieses Event bietet eine wertvolle und wichtige Plattform, wo Praktikerinnen und Praktiker, Teilnehmende und Fachleute Wissen und Informationen im Umgang mit wichtigen Fragen zu Gewalt, Extremismus und Radikalisierung im Kontext der aktuellen weltweiten Krise austauschen.

Michelline Safi Ngongo, Stadträtin Islington, Grossbritannien

 

Eine grossartige Initiative. Auf den Punkt gebracht. Hält, was sie verspricht.

Pekka Metso, Botschafter für interkulturelle und interreligiöse Dialogprozesse, Finnland

 

'Ich hätte hierher kommen sollen, bevor ich das Programm gegen gewaltbereiten Extremismus ins Leben gerufen habe.' Das waren meine Überlegungen nach der Teilnahme am TIP-Forum. Junge Menschen, Akademikerinnen und Akademiker sowie Praktikerinnen und Praktiker im Einsatz für einen inklusiven Frieden und gegen Extremismus schufen die richtige Mischung für wirksame und kreative Gespräche. Am meisten habe ich beim Forum über Übergangsjustiz als Grundlage eines nachhaltigen Friedens gelernt.

Gulalai Ismail, Pakistan – Gründerin und Vorsitzende von Aware Girls

 

Wenn wir gewaltbereitem Extremismus aus der Sicht der Friedensförderung begegnen wollen, müssen wir die Frage der sozialen Gerechtigkeit ansprechen, die oft ignoriert wird. Wir müssen uns vom Sicherheitsparadigma wegbewegen und religionsübergreifende Dialoge und andere Mechanismen nutzen, um Frieden zu schaffen. 

Mohamed Abu-Nimer, leitender Berater des KAICII-Dialogzentrums

 

Bei Vertrauen geht es darum, menschlicher zu werden, Beziehungen aufzubauen und Interaktionen zu fördern, um gegenseitige Mythen aufzulösen.

Superintendent David Smart, National Counterterrorism Policing HQ und Landeskoordinator für Prävention, Grossbritannien

 

Berichte und Geschichten

Klicken Sie hier und entdecken Sie weitere Berichte und Geschichten zu Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden.

 

Kontakt

 

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