Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden
23. – 26. Juli 2017

Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden (TIP)

Gemeinsam gegen gewaltsamen Extremismus vorgehen

 

Ausgrenzung, Angst und Unverständnis bilden einen fruchtbaren Boden für extremistische Ansichten und Diskurse, die auf vielfältige Weise in Gewalt münden können. Die Erfahrung zeigt, dass diese gefährlichen Formen extremistischer Narrative in der persönlichen Begegnung hinterfragt und letztlich in ein friedliches Zusammenleben umgewandelt werden können.

Dieses Event richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von NGOs und Unternehmen, Menschen in Führungspositionen, Akademiker sowie an Opfer und ehemalige Täter. Es bietet die Möglichkeit, den Themenkreis im Zusammenspiel von Top-down- und Bottom-up-Ansätzen zu erforschen sowie praktische Tools und Strategien zu ergründen, um wirksam gegen extremistische Narrative vorzugehen.

Die Teilnehmenden werden ermutigt, gemeinschaftsbasierte Indikatoren zu erarbeiten, mit denen Fortschritte gemessen und verbesserte Entscheidungen für künftige Problemlösungen getroffen werden können. Kommen Sie nach Caux und lernen Sie, extremistische Diskurse durch einen ganzheitlichen Ansatz in Frage zu stellen, um in Ihrem Umfeld einen effizienteren Beitrag zu Frieden und Integration leisten zu können.

In diesem Event wird gewaltsamer Extremismus unter sechs verschiedenen Gesichtspunkten behandelt:
  • Ethnizität und Herkunft (Hass gegenüber dem Anderen aufgrund von Hautfarbe oder Herkunft)
  • Geschlecht (Sexismus, Homophobie)
  • Politik (rechts- und linksextreme Parteien)
  • Religion (Hass gegenüber dem Anderen aufgrund von Religion)
  • Wirtschaft (Ungleichheit, Klassendiskriminierung)
  • Umwelt (natürliche Ressourcen und Klimawandel)

Erfahren Sie mehr über den TIP-Ansatz im Umgang mit gewaltbereitem Extremismus.

Für wen ist dieses Event?

Auf dem Weg zu einem integrativen Frieden ist für Menschen aus aller Welt, die sich aus dem Blickwinkel der Friedensförderung und Konfliktumwandlung für den Themenkreis „Gewaltbereiter Extremismus“ interessieren. Das Event vereint Friedensschaffende, Grassroot-Organisationen und lokale Führungspersönlichkeiten sowie Repräsentierende internationaler Organisationen, Akademiker und internationale NGOs an einem Tisch.

Warum ist das Event wichtig für Ihre Arbeit?

Das Event bietet einen sicheren Raum, um Erfahrungen extremistischer Narrative im Alltag und der Arbeit auszutauschen und sich mit deren Herausforderungen zu beschäftigen. Dabei werden die Methoden der narrativen Analyse und gemeinschaftsbasierte Indikatoren als Hilfsmittel eingesetzt. Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Wer leitet die Diskussionen?

Das Thema des gewaltbereiten Extremismus ist durch seine Vielschichtigkeit komplex. Schlüsselreferentinnen und –referenten, Expertinnen und Experten sowie erfahrene Moderatorinnen und Moderatoren werden den Diskussionen um die zwei Hauptmethoden und der Arbeit in den sechs Community-Gruppen Richtung und Input geben, einen sicheren Rahmen schaffen und einen bereichernden Austausch ermöglichen.

Mehr Infos

Erfahren Sie mehr über den Ansatz von "Auf dem Weg zu einem inklusiven Frieden" im Umgang mit gewaltbereitem Extremismus hier.

Wann?

Das Event beginnt am Sonntag, den 23. Juli um 16.45 Uhr und endet am Mittwoch, den 26. Juli um 12.30. 

Kontakt: